Die Herbstläufe der

 

„WoazHoppers“

NetObjects Fusion Essentials

 

1994 hatten Josef Gerstl und Karlheinz Wagner die Idee, die Laufsaison mit einem schönen Gemeinschaftserlebnis in Form eines „längeren Laufes“ zu beenden.

 

Damals fand in Pöllau bei Hartberg, dem Heimatort von Dr. Willibald Kelz die Landesausstellung der Steiermark zum Thema „Wege zur Kraft“ statt.

 

Das Ziel war gefunden – der Weg dahin noch unbekannt!

 

Sepp und Karlheinz erforschten diesen auf ihren Schullandkarten und per Automobil und erstellten eine tolle Streckenbeschreibung mit Entfernungen zwischen den einzelnen Ortschaften, mit Höhenangaben und ebenso den voraussichtlichen Laufzeiten.

 

Alle, die schon einmal laufend gesehen wurden, wurden zur Teilnahme überredet, einige Freunde erklärten sich bereit, mit dem Fahrrad als „Betreuer“ mitzufahren und so erfolgte der Start zum

 

„1. Herbstlauf der WoazHoppers“ nach Pöllau

 

am 16. Oktober 1994 um 7 Uhr morgens beim Gemeindeamt.

 

Erst frisch, munter und nichtsahnend ging es los über Tackern I, Sommerberg, Frösauberg, Ilztal, Sinabelkirchen, Forstberg, Unter- und Oberrettenbach, Rothgmos, Römerbach, Pischelsdorf, Hirnsdorf, Kaibing, Fieberbründel, Kaindorf, Dienersdorf, Winzendorf und spätestens von da an bereits sehr schwerfällig und schleppend (vor allem die Beine) zum Ziel nach Pöllau. Nach ca. 5 Stunden und der Bewältigung einer Strecke von mehr als 43 Kilometern über viele Hügel der Oststeiermark hatten wir es geschafft. Unerfahren hatten wir mehr als eine Marathondistanz mit einem sehr anstrengenden Streckenprofil zurückgelegt.

 

Nach einiger Zeit zum Verschnaufen, einer wohltuenden Dusche in der Volksschule Pöllau, einer Runde durch den Ort und einem Besuch der Wallfahrtskirche besichtigten wir noch die Landesausstellung.

 

Wer nicht schon zwischendurch eine Gelegenheit nutzte, der gönnte sich spätestens jetzt ein wahrlich verdientes Bier.

 

Noch oft reden wir von diesem schönen Erlebnis!

 

 

Von da an führten wir jedes Jahr einen derartigen Lauf durch. Wir luden nun auch Laufsportfreunde aus den umliegenden Orten und die Teilnehmer am „Lauftreff“ zum Mitmachen ein.

 

1995 ging der

 

„Hexenlauf“ nach Riegersburg

 

über Tackern II, Ehr, Giegl, Altenmarkt zum Ziel nach Riegersburg über die „Hügel“.

 

1996 wurde St. Margarethen beim

 

„Buschenschanklauf“

 

über Dirnreith, Olarizi, Zaunstein, Mittergoggitsch, Mareinberg, Dreipfarrenkappelle zur Buschenschank Schellauf zum Teil umrundet.

 

1997 mißbrauchten wir Läufer den Raabtalradweg, welchen wir beim

 

„Raabtallauf“ nach Lödersdorf

 

„per Laufschuh“ bewältigten.

 

1998 planten wir den

 

„Keltenlauf auf den Kulm“.

 

Daraus wurde aber ein „Kältenlauf“, denn Kälte, Schneefall und vor allem Glatteis zwangen uns zu einem verkürzten Lauf in der Ebene

 

„Rund um Gleisdorf“.

 

Diese immerhin noch 25 km waren aber trotzdem ein wunderschönes Erlebnis, welches uns wieder einmal gezeigt hat, daß Laufen bei jedem Wetter ein tolles Erlebnis sein kann.

 

1999 wurde die Idee eines Vier-Kirchen-Laufes als

 

„Drei-Kirchen-Lauf“

 

von der Kirche in St. Margarethen nach St. Marein und von dort weiter nach Kirchberg wieder zurück nach St. Margarethen umgesetzt. Die ursprünglich geplante Route zur vierten Kirche in Eichkögl wurde aus „Schwierigkeitsgründen“ gekürzt.

 

2000 kam dann doch der

 

„Keltenlauf“

 

zustande. Wir begaben uns per Bus nach Reichendorf am Kulm und steuerten unser Ziel zu Hause in St. Margarethen über Preßguts, Prebuch, Albersdorf, Ludersdorf und Sulz an.

 

2001 starteten wir wieder einmal in St. Margarethen und steuerten beim

 

„Rosenlauf“

 

St. Stefan im Rosental an. Die teilnehmenden Läuferinnen wurden dort zu ihrer großen Freude tatsächlich mit einer Rose überrascht.

 

2002 begannen wir mit dem 

 

„Kleeblattlauf – Blatt 1 (NordOst) und Stängel“
 „Wir erlaufen die Gemeindegrenzen von St. Margarethen“
 

den glückbringenden vierblättrigen Klee aufzubauen.

Bei strahlendem Herbstwetter und bei angenehmen Termperaturen empfanden fast 50 Laufbegeisterte vom Schulkind bis zum Großpapa die ca. 17 km lange Runde über Sulz, Sommerberg, Hochsetz und Takern II einfach als Laufgenuss pur.

Für uns WoazHoppers war dies wieder eine Bestätigung, dass Laufveranstaltungen ohne Renncharakter und ohne Zeitvorgaben großen Anklang finden.

2003 setzten wir, erstmals in Kombination auch als Herbstwalk mit den WoazWalkers die im Vorjahr begonnene Serie der Kleeblattläufe mit dem

 

„Kleeblattlauf und Kleeblattwalk – Blatt 2 (SüdOst)“
 

fort. Über den Hochsetz, Scharfenegg, Vötz und Tackern II führten die ähnlichen Strecken der beiden Gruppen vorbei an gemeinsamen Labstellen zurück zum Dorfplatz und zum großen Abschlussfest der Maiswette zwischen St. Margarethen und Fehring. An die 80 Teilnehmer traten dort mit ihren neuen Leibchen eindruckvoll auf.

Gut 140 junge Talente beteiligten sich bei einem Kinderstaffellauf, welchen wir im Rahmen des Maiswettenfestes unter dem Titel „WoazMania – Die Talentesuche der WoazHoppers“ durchgeführt haben.

Wir freuen uns über die
NetObjects Fusion Essentials


2004 ist der dreiblättrige Klee geschafft, das vierte Blatt wartet noch!
Mit dem bereits 11. Herbstlauf der WoazHoppers setzten wir die Umrundung der Gemeinde St. Margarethen auch heuer wieder gemeinsam mit den WoazWalkers beim

 

„Kleeblattlauf und Kleeblattwalk – Blatt 3 (SüdWest)“
 

weiter fort.

Das Wetter der letzten Woche und die weitere Vorhersage waren trostlos. Auch am Morgen hat es noch bei Kälte und Nebel geregnet, aber kurz vor dem geplanten Start hatte der Wettergott dann doch noch erbarmen und stellte endlich auf regenfrei um.

Damit konnten sich mehr als 20 Läufer und etliche Walker auf die selektive Strecke nach Zöbing, hinauf zum „Dreiländereck“ und weiter über den Mareinberg nach Mittergoggitsch, wieder hinauf auf den Goggitschberg und dann endlich bergab über den Kaplanberg zurück zum Ausgangspunkt machen.

Es war wie immer ein schönes Erlebnis und im kommenden Jahr werden wir den Glücksklee vollständig machen!

 

2005 pflückten wir das 4. Kleeblatt und vollendeten die Umrundung unserer Gemeinde beim

 

„Kleeblattlauf und Kleeblattwalk – Blatt 4 (NordWest)“.
 

Bei Prachtwetter machten sich wieder sehr viele WoazHoppers und WoazWalkers sowie deren Freunde auf den Weg Richtung Kleeberg. Dort wurden wir schon von weiteren Laufbegeisterten empfangen, mit denen wir den Weg nach einer kurzen Labe über Sulzberg, Schwarz Leit’n und Sulzbach nach St. Margarethen fortsetzten. Wie es sich für die WoazHoppers und deren Freunde gehört fand bei einem gemütlichen Beisammensein der Herbstlauf 2005 seinen Ausklang.

 

2006 begaben wir uns auf

 

BergAuf Um- und BergAbwegen“
nach Markt-Hartmannsdorf.
 

Lang ging es bis zum Hochsetz bergauf, danach aber nur mehr auf kleinen Umwegen gemütlich bergab ins Nachbardorf. .

 

2007 führte uns der Lauf nicht wie im Vorjahr hinaus aus St. Margarethen, sondern umgekehrt starteten wir diesmal in der Nachbar-Gemeinde Langegg zum Lauf

 

„Durch’s Hügelland östlich von Graz“.
 

An die 20 Läufer und ebenso viele Walker schafften die leichte Strecke gemütlich und problemlos.

 

2008 ging es

 

‚Querfeldein’ über Stock und Stein und auch in den Wald hinein!

 

Wieder machte sich ein schönes Grüppchen von Läufern und Walkers bei schönem Herbstwetter auf die ca. 16 km, diesmal vom Schulzentrum teilweise über Feldwege nach Hofstätten Richtung Wetzawinkel und dann großteils auf wunderschönen Waldwegen über Sommerberg und Tackern II zurück.

 

2009 blieben wir den Asphaltstraßen meist wieder fern, folgten aber 

 

„Unter Hochspannung“
 

einer anderen, neuen Autobahn durch das Raabtal und entlang des Goggitschbaches. Wir tankten Hochspannung von der unübersehbaren lange heiß umkämpften 380KV Leitung, gleichzeitig aber auch Bio-energie aus den heimischen Wäldern!

Voll geladen erreichten wir alle wieder den Ausgangspunkt.

 

2010 war das schon Monate anhaltende Sauwetter auch bei 

 

„Hoch Hinauf – Steil Bergab!“
 

dabei – und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Bei der Strecken-besichtigung entlang der Raab am Vortag begegnete Edi und Franz eine Wildsau!

Aber trotz dieser widrigen Bedingungen machten sich an die zehn Läufer und eine handvoll Walker auf eine leicht verkürzte Runde.
Laufen kann auch bei solchen Bedingungen schön sein! 

 

2011 starteten wir gemütlich. Der  

 

„Ostbahnlauf“
 

begann mit einer Zugfahrt von St. Margarethen nach Gleisdorf bzw. Laßnitzthal. Nahe der Ostbahn ging es diesmal bei wunderschönem Laufwetter zurück zum Ausgangspunkt.

 

2012 liefen und walkten wir  

 

„Auf Alpenvereinswegen“
 

über Burgstall hinaus auf den Zöbingberg und Mareinberg, dann hinunter nach Goggitsch und über den Kaplanberg wieder zurück zum Startplatz beim Schulzentrum in St. Margarethen.

 

2013 kam der 20. Herbstlauf und -walk leider nicht zustande.

 

2014 starteten wir wieder zu einem schönen Lauf ‚ganz gach‘

 

„Um die Reith!“

 

In die Nachbargemeinde Markt Hartmannsdorf. Vom Gemeindeplatz nach Takern und über den Takernberg liefen und walken wir nach Großegg. Dort nochmal ‚gach um die Reith‘ zu unserem Ziel und gemütlichen  Ausklang beim Buschenschank Grabner in Reith. 

 

2015 gab es leider zum zweiten Mal keinen Herbstlauf und -walk.

 

 

Die WoazHoppers findest du jetzt auch im Internet unter:           www.woazhoppers.at